Langfristigkeit und Motivation | Konkrete Beispiele und Anwendung!

Hallo Poderosas & Hey Boys! Heute kommt wieder ein Post vom Boyfriend zum Thema Mindcoaching, in dem ich euch ein bisschen was zu langfristigem Denken mitgeben will.

Einer meiner Mentoren hat einmal gesagt, „Du überschätzt, was du in einem Monat erreichen kannst und unterschätzt, was du in einem Jahr erreichen kannst“. Und damit hat er definitiv recht.

Kennt ihr das, wenn ihr etwas Neues startet und total motiviert seid? Wenn ihr zum Beispiel mit Fitness anfängt und direkt am liebsten alles perfekt machen wollt? Ernährung, Trainingsplan und und und? Und dann will man in einem Monat direkt einen Sixpack und 120kg auf der Bank drücken. Viel zu oft sehe ich das, wenn neue Leute ins Fitnesstudio kommen. Und was passiert, wenn diese Leute dann nach einem Monat nicht ihre Ziele erreicht haben? Sie sind enttäuscht und demotiviert. Und genau das sollte nicht passieren!

Aber wie soll man es verhindern? Ist Motivation was Schlechtes? NEIN! Motivation ist auf keinen Fall was Schlechtes, aber man muss seine Motivation richtig anwenden und sorgsam damit umgehen, damit man nicht nur einen Monat lang motiviert ist, sondern am besten sein ganzes Leben lang.

Ich gebe euch nochmal ein Beispiel auf Fitness bezogen, ihr könnt das aber auf so ziemlich jede Lebenssituation, in der ihr was erreichen/aufbauen wollt ummünzen.

Und zwar eine ganz einfache Frage, ist es besser wenn ich direkt von Anfang an meine komplette Motivation rauslasse und ab dem ersten Tag 6 Mal in der Woche ins Gym gehe und eine perfekte Diät durchziehe? Oder ist es besser wenn ich mich langsam rantaste und mit 3 bis 4 mal beginne und erstmal versuche nur sie ungesündesten Lebensmittel wegzulassen und dies dann mit der Zeit steigere?

In der ersten Situation wird in den meisten Fällen folgendes passieren:

Am Anfang ist man total motiviert und zieht sein Ding durch, nach ein paar Tagen kommt dann der erste Rückschlag weil man es zeitlich nicht ins Training geschafft hat. Dann noch ein paar Tage später steigt auf einmal die Lust nach etwas Süßem, weil man seine Ernährung von heute auf morgen umgestellt hat und dann nach spätestens ein paar Wochen lässt die Motivation nach und der geliebte JoJo-Effekt schlägt zu.

In der zweiten Situation hat man zwar am Anfang vielleicht das Gefühl, dass man etwas mehr machen könnte, aber zieht seinen Plan trotzdem durch. Nach ein paar Tagen sieht man, dass es leicht ist auf ein paar Lebensmittel zu verzichten und beginnt seine Ernährung etwas mehr anzupassen. Nach ein paar Wochen fügt man dann eine Trainingseinheit pro Woche hinzu, weil man es mittlerweile gewohnt ist, regelmäßig ins Training zu gehen.

Unterm Strich wird man mit der zweiten Angehensweise nach einem Jahr um einiges besser aussehen wie mit der ersten, weil man sich langfristige Ziele und keine kurzfristigen gesetzt hat.

Wenn ich ein finanzielles Beispiel verwende, sähe das etwa so aus:

Ich lege 1000€ auf 20% Rendite pro Jahr an und lasse diese 1000€ einfach in Ruhe für mich arbeiten, ich mache weder zusätzliche Einzahlungen, noch lass ich mir die Zinsen auszahlen.

Nach einem Jahr hätte ich 1200€ und somit 200€ Gewinn. Der kurzfristige Denker geht mit den 200€ feiern und freut sich, dass er Profit gemacht hat. Der langfristige Denker versteht den Zinseszins Effekt und lässt das Geld weiter für sich arbeiten. Er lässt das Geld einfach liegen und nach 30 Jahren schaut er auf sein Konto und sieht einen Kontostand von 237.376,31€.

Die Moral der Geschichte ist einfach, dass wenn ihr euch gewisse Ziele setzt, seht eine langfristige Vision dahinter und keinen ein monatigen Sprint.

Ich hoffe ich konnte euch mit dem Beitrag in gewisser Weise weiterhelfen und freue mich schon auf den nächsten Beitrag, den ich hier veröffentlichen darf.

„Was ist die stärkste Kraft im Universum? – Der Zinseszins Effekt.“ ~ Albert Einstein

 XOXO der Boyfriend

2 Kommentare zu „Langfristigkeit und Motivation | Konkrete Beispiele und Anwendung!

  1. Echt ein super informativer Beitrag! Und ein echt wichtiges Thema, denn man muss nicht immer alles perfekt machen. Lieber konsequemt und regelmäßig an etwas arbeiten, als sich hinein zu stürzen und schnell die Lust zu verlieren 🙂

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